
Markus Gambalat
Head of Design Bootcamps
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Bevor Farben festgelegt, Schriftarten gewählt oder Code geschrieben wird, liefert ein Wireframe die Antwort auf die Frage: Wie soll ein Produkt aufgebaut sein? Dabei handelt es sich um eine vereinfachte, visuelle Skizze einer Website, App oder Software-Oberfläche. Es zeigt die Struktur und Anordnung von Elementen, ohne Design, Farben oder Inhalte im Detail. Wie sich ein Wireframe erstellen lässt, die wichtigsten Wireframing-Tools und verschiedene Arten von Low-Fidelity über Mid- bis High-Fidelity.

UI ist die Abkürzung für User Interface und bedeutet auf Deutsch Benutzeroberfläche. Es ist somit der Teil eines Produktes wie einer App, Website oder Software, den Nutzer sehen und bedienen können. Das User Interface nimmt somit entscheidenden Einfluss auf die Nutzererfahrung mit einem Produkt. Kein Wunder also, dass es mit dem UI Designer mittlerweile ein eigenes Berufsfeld gibt, das sich mit der Gestaltung intuitiver Benutzeroberflächen befasst.

In einer zunehmend digitalen Welt sind alternative Angebote oft nur einen Klick weit entfernt. Ein entscheidender Grund, warum sich Nutzer:innen für ein bestimmtes Produkt entscheiden und dabei auch bleiben, ist das User Experience Design (UX Design). Hierbei geht es darum, Produkte nicht nur funktional zu gestalten, sondern so, dass die Nutzung regelrecht Spaß macht. Was genau die Verantwortung eines UX Designers umfasst, Unterschiede zum User Interface Design und Wege in das Berufsfeld.

Netflix ersetzt Videotheken, Spotify verdrängt physische Tonträger und immer mehr Menschen kaufen nicht im Ladenlokal, sondern bei Amazon. Digitale Produkte gewinnen in unserem Alltag zunehmend an Bedeutung. Ein Grund, warum Product Designer gefragter denn je sind. Sie kennen die Prinzipien des User Interface und User Experience Design (UI/UX) und kreieren in Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams Produkte, die nutzerfreundlich und wirtschaftlich sinnvoll sind.

UX (User Experience) und UI (User Interface) werden oft in einem Atemzug genannt. Tatsächlich jedoch handelt es sich um zwei eigenständige Disziplinen, die sich mit dem Design interaktiver Oberflächen befassen. UX-Designer gestalten den gesamten Nutzerfluss innerhalb einer App oder Software. Basierend auf Zielgruppenanalysen, Interviews und A/B-Tests entscheiden sie, wie Inhalte und Funktionen strukturiert sind. UI-Designer hingegen sind verantwortlich für die visuelle Gestaltung der Oberfläche von Layout und Farben über Typografie und Abstände bis hin zu Buttons.


